Willkommen bei der RSV-Hotline!


Hier stehen Ihnen mit Beginn Wintersaison 2002/03 die aktuellen österreichischen epidemiologischen Daten zu RSV-bedingten Hospitalisierungen in Österreich zur Verfügung (s. „Analyse“). Dieser einzigartige epidemiologische Monitor gibt einen Überblick über den Beginn, die Dauer, den Gipfel und das Ende der RSV-Saisonen und kann zur Steuerung der RSV-Prophylaxe mit Palivizumab (Synagis®) hilfreich sein. Weiters können neben den monatlichen Hospitalisierungsraten auch die Anteile an Risikokindern (Frühgeborene nach Gestationsaltersgruppen und Gewichtsklassen, Kinder mit bronchopulmonaler Dysplasie, angeborene Herzfehlerpatienten, und andere Risikogruppen) eingesehen werden sowie der Schweregrad anhand der Tage Sauerstoffbedarf bzw. der Zuweisung an eine Intensivstation oder der Beatmungstage erfasst werden.

Unter dem Punkt „Datenerfassung“ kann jeder am Thema Interessierte seine Kinder mit einer RSV-Hospitalisierung eingeben und somit entscheidend zur Wertigkeit dieses epidemiologischen Monitors beitragen. Die Eingabemaske ist einfach und selbsterklärend gestaltet und ermöglicht in 1 – 2 Minuten die komplette anonymisierte Erfassung eines Kindes. Bei nicht bekanntem Geburtsgewicht und reif geborenem Kind genügt die Angabe 3000 g oder mehr. Mit jeder einzelnen Patienteneingabe steigt der Wert dieser Hotline für den täglichen klinischen Gebrauch. Falls ein Passwort benötigt wird oder andere Fragen auftreten, bitte ich Sie mich
(bernhard.resch@meduni-graz.at) oder die Firma Abbott (rsvradar.at@abbott.com) zu kontaktieren.

Die „Synagis-Babyerfassung“ (zweiter Password-geschützter Bereich rechts unten) stellt eine anonyme Sammeldatei dar. Jedem Einzelnen wird nach Eingabe der kindlichen Daten das schnelle Abrufen seiner Risikokinder hinsichtlich Prophylaxenotwendigkeit ermöglicht. Zusätzlich werden alle Eingaben anonymisiert gesammelt und bilden damit die Basis für eine österreichweite Vereinheitlichung und Aufrechterhaltung der Bewilligungskriterien.

Auf reges Interesse, viele Eingaben und Website-Besucher und allfällige Fragen zum Thema hoffend


Ihr
Univ. Prof. Dr. Bernhard Resch


Klinische Abteilung für Neonatologie
Univ. Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde
Medizinische Universität Graz